Neues Jahr, neue Vorsätze. Aber dieses Mal wirklich. Ein paar Kilo abnehmen, gesünder essen, ein bisschen mehr bewegen und schon haben wir unseren Traumbody und das Leben wird viel länger und schöner und leichter und sowieso und überhaupt. Während wir satt und zufrieden auf dem Sofa liegen, schmieden wir Pläne. Und dieses Mal klappt es auch ganz bestimmt, schließlich verspricht uns eine Zeitschrift eine tolle Diät: „10 Kilo in 10 Tagen“. Und was sind schon zehn Tage, wenn man dafür hinterher so viel schlanker ist? Einmal so richtig disziplinieren, danach nie wieder. Toll! Das schaffe ich! Morgen fange ich damit an.
Nur leider war übermorgen noch der Geburtstag der Großtante. Und tags darauf aß man die Kuchenreste, die man eingepackt bekommen hatte. Zwei Tage hatte man dann immerhin durchgehalten, bis der Heißhunger kam. Da war‘s dann auch voll egal, dass am Abend drauf die Freundin zum Pizzaessen einlud. Tag 9 fiel dann leider aus, weil man die benötigten Bio-Datteln nicht fand und ohne die geht’s laut Diätplan eben nicht. Das Resultat nach 10 Tagen: Null Erfolg dafür Frust hoch zehn.
Auf ein Neues…
Mit dem Frust kam die Einsicht, dass man vielleicht noch mehr ändern müsse. Die Notbremse ziehen, sich einen Plan machen, der wirklich funktioniert. Man muss sowas doch bewusster angehen, nicht einfach anfangen, man brauchte Rituale. Also setzen wir uns Morgen als neuen Starttermin und nehmen uns vor, am Abend davor ganz rituell Abschied vom Essen zu feiern. Und wie feiert es sich am besten? Richtig, mit einem ordentlichen Abschiedsmahl. Ab morgen geht’s los, ab morgen gibt’s nur noch Wasser und Obst, deswegen heute noch mal so richtig. Leider haben wir auch dieses Mal vergessen, dass morgen noch das Arbeitsessen war. Aufgehoben ist ja nicht aufgeschoben. Das Ritual des letzten Mahls lässt sich schließlich beliebig oft wiederholen und ob ich letztlich 20 oder 25 Kilo loswerden muss, ist dann ja auch vollends egal…
Na, kommt dir das bekannt vor?
Wer sich jetzt nicht wiedererkennt, hat entweder riesiges Glück, weil er stärker als sein Schweinehund ist, oder hat schlichtweg noch nie eine Diät gemacht. Allen Anderen sei gesagt: Du bist nicht allein. Es gibt unzählige Geschichten von Menschen, die sich endlich aufgerafft haben ins Fitnessstudio zu gehen, nur um sich hinterher eine fette Portion Pommes reinzuschieben oder vor lauter Euphorie über die verlorenen Pfunde alle Klamotten verschenkten und vier Wochen später nichts mehr anzuziehen hatten. Kurz um, Geschichten von Leuten, die viel reden, aber wenig schaffen: Geschichten von uns.
Ernährungsentertainer Patric Heizmann hat unter dem Motto „Diät machen ist nicht lustig – darüber lesen schon“ einen Ratgeber der ganz besonderen Art geschrieben. Statt Ernährungstipps gibt er in seinem Buch „Ich mach mich mal dünn“ lustige Geschichten von kläglich gescheiterten Diätversuchen, gebrochenen Vorsätzen und chronischer Verschieberitis zum Besten und hält seinen Lesern auf herrlich ironische Weise einen Spiegel vor. Er zeigt, wie wir uns auf dem Weg zu unserem Wunschgewicht ständig selbst in die Quere kommen und wie wir letztlich doch noch die Kurve kriegen, denn Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung. Für’s neue Jahr genügt also ein einziger Vorsatz: Dieses Buch lesen.
„Ich mach mich mal dünn“, das neue Buch von Patric Heizmann, jetzt in unserem Online-Shop kaufen!


